Nierendiätfutter für Katzen

Wenn es um “natürliche” Todesursachen von unseren vierbeinigen Freunden geht, dann sind Nierenerkrankungen, vor allem heutzutage, die Todesursache Nr. 1.

Erfahren Sie in diesem Artikel etwas mehr darüber, wie Sie mithilfe von Nierendiätfutter solche Erkrankungen bei Ihrer Katze lindern können. Von einer Nierenerkrankung werden auch junge Katzen nicht verschont, denn von dieser Krankheit sind alle Katzen in Gefahr. Wenn es um Statistik geht, kann man behaupten dass etwa eine Hälfte, also jede zweite Katze von einer Nierenerkrankung betroffen sei. Zwar kann Sie niemand daran hindern dass Sie Ihre Katze nur mit Teuersten verwöhnen, aber ob das wirklich immer das Beste ist, darüber kann zumindest in Einzelfällen noch gestritten werden.


Hauptsächlich wird Fertigfutter für Katzen als “Alleinfuttermittel” gekennzeichnet. Wie es schon der Name sagt, erhält dieses Futter so ziemlich alles was eine Katze brauchen kann. Solch ein Futter hat die ideale Abstimmung wenn es um die Bestandteile geht – was bei einem selbst zubereiteten Futter kaum gelingen kann. Also kann eine Katze auch ausschließlich damit ernährt werden, wenn es keinen Anlass für Nierendiätfutter gibt. Enthält das Futter aber zu viel Phosphor und zu viel vom verdaulichen Eiweiß, kann das den Fortschritt der Nierenerkrankung begünstigen – beim Nierendiätfutter sieht das alles ein bisschen anders aus.


 Also, Futter ist nicht gleich Futter. Wenn es um Geschmack und Verträglichkeit geht, gibt es große Unterschiede – die Qualität kann ebenfalls vom Mindesten bis zum Luxus variieren. Zum Beispiel ist das industriell angefertigte Eiweiß (beispielsweise aus Hühnerfedern) für eine Katze nur schlecht verwertbar, als solches welches dem Fleisch entzogen wird. Deswegen spricht man von Unverträglichkeit gegenüber einer bestimmten Sorte vom Futter, und dabei sind Allergien oder gar Erkrankungen kein Ausnahmezufall. Daher ist Nierenversagen auch die am häufigsten vorkommende natürliche Todesursache bei Katzen. Bei solchen und ähnlichen Krankheiten sind Katzen auf Nierendiätfutter angewiesen – oft lebenslänglich.

 

Beim Bemerken von potenziellen Symptomen sollte man zuerst versuchen, die Katze auf ein anderes, hochwertigeres beziehungsweise besser verträgliches Futter umzustellen. Da sämtliche Niereninsuffizienzen nur gestoppt aber leider nicht geheilt werden können, ist eine Früherkennung sozusagen das oberste Gebot. So soll eine Katze nicht einfach so zum Nierendiätfutter umgeschaltet werden, vor allem nicht wenn das Tier überhaupt gar nicht erkrankt ist. Eine Nierenerkrankung bei Ihrer Katze können Sie mithilfe von regelmäßigen Bluttests kontrollieren, und selbstverständlich sollten sie Ihre Katze regelmäßig impfen, und jährliche Entwurmungen durchführen. Wird die Erkrankung rechtzeitig erkannt, kann es mit entsprechendem Nierendiätfutter wirkungsvoll gelindert werden. Abhängig vom Erkrankungsstudium bekommt Ihre Katze das vom Tierarzt erhältliches, spezielles Nierendiätfutter, oder mit etwas Glück werden Sie etwas preisgünstigeres Nierendiätfutter im Handel bekommen können.